Presse aktuell

19. April 2012 – Landeszeitung Lüneburg

Dieser Chor ist Gold wert

lz Lüneburg. Das Lüneburger Hugo-Distler-Ensemble hat wieder einen Wettbewerb erfolgreich absolviert. Eine international besetzte Jury verlieh dem Chor beim Concorso Corale Internazionale in Riva del Garda das „Diplom in Gold“. Besonders die Interpretation der Brahms-Motette „Warum ist das Licht gegeben“ überzeugte die Juroren.

Insgesamt stellten sich in mehreren Kategorien mehr als 40 Chöre aus 14 Ländern der Konkurrenz. Für Erik Matz, der seit 1998 das Ensemble leitet, und den Chor war die Auszeichnung nicht die erste, unter anderem zählte der Kammerchor zu den Preisträgern des letzten Niedersächsischen Chorwettbewerbs.

Das Hugo-Distler-Ensemble ist am 2. Juni wieder in Lüneburg zu hören, um 11 Uhr bei der Reihe mit Musik zur Marktzeit in der Nicolaikirche. In Uelzen singt der Chor wenige Tage später am 8. Juni in St. Marien um 22 Uhr bei der Veranstaltung „Chor und Illumination“ im Rahmen der Uelzener Musiktage.


alt Frühere Presse-Veröffentlichungen / Konzert-Kritiken

Bei youtube ...

... haben wir neulich eine auf unserer CD veröffentlichte Aufnahme entdeckt:

„Selig sind die Toten“
aus Hugo Distlers „Jahrkreis“ op. 5

Außerdem sind auf der CD weitere Chorwerke Distlers zu hören:

  • „Kleine Choralmotetten und Liedsätze“,
  • Motette op. 2 - „Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr“,
  • weitere Sätze aus dem „Jahrkreis“ op. 5
  • und „Eine deutsche Choralmesse“ op. 3

Hugo Distler – Chorwerke (THOROFON - CTH 2551)

Einige Rezensionen der CD finden Sie weiter unten.

Pressespiegel

11. Oktober 2011 – Allgemeine Zeitung Uelzen

Glaubwürdig und mit Glanz
Abschluss des Projekts Elias: Mendelssohns Oratorium in voll besetzter St.-Marien-Kirche

Von Barbara Kaiser

Uelzen. Wohl selten hat man Erik Matz so extrem konzentriert und angespannt dirigieren sehen. Der Kantor hatte aber auch noch nie solch ein großes Ensemble zusammengebracht und zusammengeschweißt, um seine ehrgeizigen musikalischen Ziele verwirklichen zu können. Am Sonntag setzte die Aufführung des Elias-Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy den Höhepunkt, den Schlusspunkt, den Paukenschlag unter ein Projekt, das sich über Wochen dem alttestamentarischen Propheten gewidmet hatte.
Die St.-Marien-Kantorei Uelzen, das Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg, die Hamburger Camerata als instrumentaler Begleiter und die Solisten Jacqueline Treichler (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Andreas Post (Tenor), Stefan Adam (Bariton) sorgten dafür, dass man sich vokale Überwältigung souveräner nicht zu denken vermochte.

Mit Gestaltungswillen und klug eingeteilten Kräften, wohllautend in jeder Note und in stimmlicher Noblesse, warfen sich alle für diesen musikalischen Erfolg ins Zeug. Matz stand sich in unglaublichen 150 Minuten, zweieinhalb Stunden Konzert ohne Pause, an keiner Stelle selbst im Weg, führte mit fürsorglichen Einsätzen einen Klangkörper voller Glanz und forderte von seinen Sängern höchsten Einsatz. Dass alle diesen Marathon tadellos durchstanden, verdient höchste Anerkennung und bekam am Ende langen rauschenden Beifall.

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Rezensionen

altHugo Distler (1908-1942) – Chorwerke
CD Thorofon (CTH 2551)
 

5. Oktober 2009 – CHOR und KONZERT (Heft 3/2009)

Die tragende Akustik der Lüneburger St.-Nicolai-Kirche bietet einen geeigneten Rahmen für die kirchenmusikalischen Kompositionen von Hugo Distler - bis auf op. 2 - aus dessen Lübecker Schaffenszeit. Der Raumklang vermag der rhythmischen Raffinesse dieser Werke die Schärfe zu nehmen und stellt sie gleichberechtigt neben die oft extremen melismatischen und harmonischen Ausreizungen des Textes. Eine große Vertrautheit des Chores im Umgang mit dem Werk seines Namensgebers bestätigt der erste Höreindruck sofort. Durch die Fähigkeit der selbstbewussten Führung aller einzelnen Stimmen wie auch deren Ausgewogenheit wird das Hören der Aufnahme zur Freude. Die durchgängige satte Klangtiefe des Chores bildet ein schönes Fundament, über dem sich die hohen Stimmen klangvoll entfalten können und den virtuosen Charakter der meisten Werke dadurch besonders fördern. Die enorme Bedeutung dieses Erneuerers der deutschen Kirchemnmusik hebt diese Aufnahme eindrucksvoll hervor.

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